Corporate Mental Health-Programme: Ihr Weg zu einem leistungsstarken Arbeitsplatz

Viele Corporate-Wellness-Programme drehen sich um Bewegung und Ernährung – mentale Gesundheit gerät oft in den Hintergrund. So bauen Sie Programme, die genau das ändern.

Es ist wichtig, das Stigma von mentaler Gesundheit zu nehmen … Mein Kopf und mein Herz sind mir sehr wichtig. Warum sollte ich mir für sie nicht dieselbe Hilfe holen wie für meine Zähne? — Kerry Washington, HuffPost

Die klassische „Hustle and Grind"-Mentalität verliert an Kraft. Moderne Unternehmen entdecken die eigentliche Grundlage für Spitzenleistung: die mentale Gesundheit der Mitarbeitenden. Stellen Sie sich einen Arbeitsplatz vor, an dem Wohlbefinden nicht als Perk mitläuft, sondern als tragende Säule des Erfolgs verstanden wird.

Mentale Stabilität ist entscheidend für Produktivität, Abwesenheiten und Fluktuation. Studien belegen einen direkten Zusammenhang zwischen schlechter mentaler Gesundheit und dem Rückgang von Mitarbeiter-Produktivität.

Eine erhöhte Abwesenheitsrate von 5 % geht auf schlechte mentale Gesundheit zurück, und Produktivität hängt zusätzlich von Arbeitsbedingungen ab – Jobsicherheit und Handlungsspielraum dämpfen die Auswirkungen psychischer Erkrankungen auf Fehltage.

Der ständige Druck aus Deadlines, Meetings und vollen Kalendern – ganz zu schweigen von Bürokultur und Konkurrenzdenken – macht Arbeit oft zum Dauerstress. All das zusammen belastet die mentale Gesundheit.

Verabschieden wir uns von Burnout und schauen wir auf die Wirkung von Corporate Mental Health-Programmen – dem Kompass für moderne Organisationen auf dem Weg zu neuen Höhen.

Warum ist mentale Gesundheit am Arbeitsplatz wichtig?

Warum ist mentale Gesundheit wichtig

Es ist bekannt: Wenn Mitarbeitende sich wertgeschätzt und unterstützt fühlen, bringen sie ihr Bestes ein und steigern die Produktivität für sich und das Unternehmen. Körperliche Gesundheit ist ein zentraler Teil des Wohlbefindens – die mentale Gesundheit ist es genauso.

Tatsächlich lauern Stress, Burnout und andere mentale Belastungen oft im Verborgenen, ziehen die Produktivität leise nach unten und treiben die Abwesenheiten in die Höhe. Und weil die Gen Z inzwischen die Mehrheit der neuen Mitarbeitenden stellt, hilft es nicht, mentale Gesundheit zu übergehen – im Gegenteil, es kostet Bindung.

Die nächste Generation bevorzugt Unternehmen, die sich sichtbar für das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden einsetzen – und teilt ihre Erfahrungen dazu öffentlich.

Denken Sie es als „Mental Fitness"-Ausstattung: genauso selbstverständlich wie körperliche Fitness-Angebote.

The Silent Drain: Die Kosten, wenn Wohlbefinden übersehen wird

Mitarbeiter-Fluktuation

Fast 60 % der Weltbevölkerung sind heute berufstätig, und jede Person hat ein Recht auf eine sichere und gesunde Arbeitsumgebung, die mentale Gesundheit unterstützt. Arbeit ist jedoch häufig mit Stress verbunden, und die Kosten, das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu ignorieren, zeigen sich sowohl im ROI als auch in geringerer Produktivität.

Laut einer Studie aus 2019 hat fast 15 % der berufstätigen Bevölkerung eine psychische Erkrankung.

„The Silent Drain" beschreibt das Phänomen, dass Stress, Burnout und mentale Belastungen unbemerkt in den Arbeitsalltag einsickern und drei zentrale Kennzahlen prägen: Absentismus, Präsentismus und Fluktuation.

  • Absentismus – Stellen Sie sich vor, Mitarbeitende leiden unter Stress und Burnout und fällt es schwer, an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Das Ergebnis: unangekündigte Fehltage. Das bleibt nicht bei Einzelfällen, sondern wird zum durchgängigen Muster, das Abläufe stört und Teams belastet. Studien zeigen: Schlechte mentale Gesundheit führt zu 5 % höheren Abwesenheitsraten.

  • Präsentismus – Anwesende Mitarbeitende sind grundsätzlich ein gutes Zeichen. Ein Blick tiefer zeigt aber Präsentismus: Mitarbeitende sind zwar körperlich am Arbeitsplatz, mental und emotional aber abwesend.

Burnout und mentale Belastungen legen sich wie ein Schleier über die Leistungsfähigkeit – die Produktivität sinkt, Fehler nehmen zu, und die Qualität der Arbeit lässt spürbar nach.

  • Fluktuation – Hoher Stress und Burnout wirken oft als Vorstufe einer noch schwerwiegenderen Folge: Mitarbeitende kündigen. Die Kosten dahinter sind vielschichtig – Recruiting-Ausgaben, Trainingsinvestitionen und der potenzielle Verlust institutionellen Wissens.

Laut einer Studie hängt geringerer Präsentismus mit dem männlichen Geschlecht, der Möglichkeit, Aufgaben zu verschieben, guter Kollegenkommunikation und einer Unternehmensgröße von mehr als 50 Mitarbeitenden zusammen.

Der Business Case für Mental Health-Programme

Am Arbeitsplatz verursachen mentale Belastungen enorme Produktivitätsverluste und finanziellen Stress. „Hustle and Grind" gehört der Vergangenheit an – die Zukunft gehört Organisationen, die mentale Gesundheit priorisieren. Es geht nicht nur um Empathie, sondern um höhere Produktivität, stärkeres Engagement und substanzielle Kosteneinsparungen.

Hier die datengestützte Grundlage dafür, warum Investitionen in mentale Gesundheit der klügste Schritt sind:

1. Höhere Produktivität

Höhere Produktivität

Unternehmen mit starken Mental Health-Programmen berichten von 21 % höherer Produktivität (World Health Organization). Stellen Sie sich Ihr Team mit 21 % mehr Output vor – Deadlines eingehalten, Innovationsgeschwindigkeit hoch, Ziele deutlich schneller erreicht.

Employee Assistance Programs (EAPs) allein bringen laut Society for Human Resource Management einen ROI von 4 bis 6 $ pro investiertem Dollar. Investitionen in vertrauliche Unterstützung schlagen sich direkt in Produktivität nieder, weil Mitarbeitende die eigentlichen Ursachen ihrer Belastungen angehen können.

2. Sprung im Engagement

Sprung im Engagement

Unternehmen mit umfassenden Mental Health-Programmen verzeichnen eine 27 % höhere Beteiligung an Wellness-Programmen (American Psychological Association). Engagierte Mitarbeitende sind leidenschaftlicher, engagierter und stärker im Unternehmenserfolg verankert. Die Folge: geringere Fluktuation, bessere Bindung von Top-Talenten und eine Kultur, die die besten Kräfte anzieht.

Ergänzend zeigt sich: Mindfulness-Trainings führen zu einer 58 %igen Reduktion des Präsentismus (Harvard Business Review). Mindfulness wirkt Präsentismus entgegen und schafft fokussierte, präsente und hoch engagierte Mitarbeitende.

Empfohlener Beitrag: 13 Mindfulness-Übungen für ein besseres Wohlbefinden am Arbeitsplatz

3. Wirtschaftlicherer Ansatz

Wirtschaftlicherer Ansatz

Depressionen allein kosten US-Unternehmen laut National Institute of Mental Health jährlich 26 Milliarden $ an entgangener Produktivität. Wer mentale Gesundheit adressiert, senkt diesen Kostenblock und ermöglicht Mitarbeitenden Höchstleistung.

Zudem berichten Organisationen mit starken Mental Health-Programmen von einer 28 %igen Reduktion der Gesundheitskosten (Rand Corporation). Investitionen in Prävention entlasten die Kosten für die Behandlung chronischer Erkrankungen.

Die Datenlage ist eindeutig: Mental Health-Initiativen sind keine Wohlfühl-Policies, sondern strategische Investments mit messbarem ROI. Wer Wohlbefinden priorisiert, baut nicht nur einen zufriedeneren Arbeitsplatz auf, sondern eine produktivere, engagiertere und profitablere Organisation.

Falls Sie noch zögern, hier einige Unternehmen, die umfassende Mental-Health-Benefits und offene Dialoge fördern:

Was sind Corporate Mental Health-Programme?

Corporate Mental Health Programm

Corporate Mental Health-Programme sind strukturierte Initiativen zur Förderung und zum Schutz der mentalen Gesundheit von Mitarbeitenden. Am wirksamsten sind sie als Teil eines ganzheitlichen Corporate-Wellness-Programms – eines Programms, das mentale Gesundheit als Kernsäule betrachtet, nicht als Zusatz.

Sehen Sie diese Programme als „mental well-being gyms" für Ihre Mitarbeitenden. Sie bieten Werkzeuge und Ressourcen wie Therapeutinnen und Therapeuten, Mindfulness-Trainings und Unterstützung für Work-Life-Balance, um:

  • Proaktiv mentalen Belastungen wie Stress, Angst und Depression vorzubeugen.

  • Eine positive, unterstützende Arbeitskultur zu fördern, die mentales Wohlbefinden in den Vordergrund stellt.

  • Mitarbeitende mit Werkzeugen und Wissen auszustatten, um emotionale Resilienz und mentale Gesundheitskompetenz zu stärken.

  • Am Ende: eine engagierte, produktive und widerstandsfähige Belegschaft, die den Unternehmenserfolg trägt.

Das Ziel: zufriedenere, produktivere Mitarbeitende und eine gesunde Organisation. Mental Health-Programme sind keine Wohlfühl-Perks, sondern Investitionen in ein widerstandsfähiges, erfolgreiches Team.

Mental Health-Programme am Arbeitsplatz

Corporate Mental Health-Programme sind vielschichtig: Sie umfassen präventive Interventionen und laufende Unterstützung für das Wohlbefinden. Sie sind Teil des übergreifenden Wellness-Programms und können alles einschließen, was die mentale Gesundheit stärkt. Diese Bausteine können Arbeitgeber einführen:

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Bevor Sie ein Programm aufsetzen, ermitteln Sie den tatsächlichen Stand Ihres Teams

Die kostenlose Vorlage „Employee Mental Health Survey Template" liefert anonyme, direkt einsetzbare Fragen, die den echten Bedarf aufdecken. So adressiert Ihr Programm reale Lücken statt Annahmen.

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1. Employee Assistance Programs (EAPs)

EAPs

Employee Assistance Programs gehören in jede Organisation, damit Mitarbeitende Themen adressieren können, die ihre Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Über EAPs stellen Arbeitgeber Screening- und Beratungssessions zur mentalen und körperlichen Gesundheit bereit.

EAPs bieten außerdem individualisierte Services, die auf den konkreten Bedarf zugeschnitten sind – schnelle Antworten für belastende und schwierige Situationen im Arbeitsalltag.

Und: EAPs versichern Ihren Mitarbeitenden, dass alle Informationen vertraulich behandelt werden. Es gibt keinen Grund für Sorge.

2. Mindfulness-Initiativen

Meditation

Yoga und Meditation sind wirksame Praktiken, um zur Ruhe zu kommen und belastende Gedanken loszulassen. Sie schärfen den Bezug zum eigenen Körper und Geist und helfen, die eigene Mitte zu finden. Menschen mit mentalen Belastungen brauchen genau diese Praxis der Selbstwahrnehmung.

Meditation, Yoga, Stressmanagement-Workshops und andere Mindfulness-Praktiken bauen emotionale Regulation, mentale Resilienz und bessere Konzentration auf.

Menschen brauchen Verbindung zu sich selbst – solche Sessions unterstützen genau das. Mindfulness und Meditation fördern spirituelle Gesundheit und stärken zugleich das ganzheitliche Wohlbefinden.

Bieten Sie regelmäßig Yoga- und Mindfulness-Sessions an, um Stress abzubauen. Zusätzlich können Sie Online-Wohlbefindens-Apps mit geführten Meditationen und Yoga einsetzen. So können Mitarbeitende jederzeit und überall meditieren oder Yoga machen.

Ermutigen Sie Mitarbeitende auch zu Mindfulness-Pausen an der frischen Luft, um durchzuatmen und den Kopf frei zu bekommen. Geben Sie ihnen die Werkzeuge in die Hand, Arbeitsstress zu managen und das eigene Wohlbefinden zu stärken.

Ein Gast des Vantage Fit Podcast hat es einfach auf den Punkt gebracht:

„Finden Sie eine spirituelle Praxis, die zu Ihnen passt."

— Dr. Eva Selhub, Founder, Resilience Experts | Zur vollständigen Episode

Vantage Fit hilft Mitarbeitenden, mentales Wohlbefinden zum natürlichen Teil des Arbeitstags zu machen.

Die App bietet eine geführte Meditations-Bibliothek mit kurzen, zugänglichen Sessions zu Stress, Fokus und Schlaf – Mitarbeitende können jederzeit pausieren und den Kopf zurücksetzen. Ein Mindfulness-Tracker unterstützt langfristige Konsistenz, und ein einfacher Mood Tracker gibt Mitarbeitenden einen täglichen Check-in mit sich selbst.

Für HR entsteht daraus ein klareres, kontinuierlicheres Bild davon, wie es der Belegschaft geht – ohne allein auf gelegentliche Umfragen oder Check-ins angewiesen zu sein.

Vantage Fit Mental-Wellbeing-Ansicht mobil mit geführter Meditations-Bibliothek, Mood Tracking und Mindfulness-Sessions.

Dieser Zugang macht in der Praxis den Unterschied. In der 28-tägigen „March to Fitness"-Challenge von IBS Software auf Vantage Fit haben 130 Mitarbeitende täglich ihre Stimmung erfasst und 95 haben an Mental-Wellness-Aktivitäten teilgenommen. Das Gesamt-Engagement lag bei 88 %.

Wenn mentales Wohlbefinden neben Fitness und Ernährung in einer Plattform lebt, wird es Teil des Alltags.

3. Programme zur Mental-Health-Literacy

Mental Health Literacy

Workshops am Arbeitsplatz sind wirkungsvolle Formate, die Mitarbeitende für ihre Gesundheit sensibilisieren. Es ist immer spannend, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die einen selbst betreffen. Für Mitarbeitende mit Stress und Belastungen sind Workshops zu mentaler Gesundheit besonders wertvoll.

Sie können als Arbeitgeber Workshops oder Seminare veranstalten und dafür erfahrene Wellness-Speaker oder Wellness Coaches einladen, an denen sich Mitarbeitende orientieren können. Diese Expertinnen und Experten sprechen über die Themen, die im Alltag präsent sind, und über Wege, sie zu bewältigen. Solche Sessions sind interaktiv und motivierend genug, um positive Impulse zu setzen.

Sie ermutigen Mitarbeitende, offen über ihre Themen zu sprechen. Ergänzen Sie das durch eine Beraterin oder einen Berater, mit dem Mitarbeitende ihre Situation besprechen und passende Lösungen erhalten können.

Zusätzlich können Sie Flyer verteilen, die auf die Verbreitung und die häufig übersehene Relevanz mentaler Gesundheit hinweisen.

Setzen Sie sich dafür ein, wie Gesellschaft psychische Erkrankungen sieht. Wenn nicht für sich selbst, dann für alle, die still leiden. — Germany Kent

4. Wellness-Programme

Wellness-Programm

Mentale Gesundheit hängt eng mit körperlicher Aktivität zusammen – Bewegung wirkt direkt auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und mehr. Das Gehirn ist Teil des Körpers, und körperliche Gesundheit hat direkten Einfluss auf das Innenleben. So hängt alles zusammen.

Auch die Wechselwirkung zwischen körperlicher Gesundheit und Unternehmenskosten ist bekannt: Wenn die Gesundheit der Mitarbeitenden abnimmt, steigen die Kosten. Mitarbeitende mit mentalen und körperlichen Belastungen verursachen mehr Kosten als jene ohne. Niedrige medizinische Kosten kommen dem Unternehmen zugute.

Ermutigen Sie Mitarbeitende zu Bewegung – Walking, Laufen oder andere Wellness-Aktivitäten. Leichte Workouts können körperlichen und mentalen Belastungen bis hin zu depressiven Episoden vorbeugen.

Führen Sie regelmäßig Initiativen wie Walkathons oder Marathons ein, um Mitarbeitende einzubeziehen. Setzen Sie erreichbare Ziele. Je mehr Teilnahme, desto aktiver bleibt die Belegschaft.

Empfohlener Beitrag: Ein Schritt-für-Schritt-Leitfaden für virtuelle Marathons

5. Gesunde Gruppenaktivitäten

Gruppenaktivitäten

Strukturierte Gruppenaktivitäten innerhalb eines Mental Health-Programms bringen beachtliche Vorteile, wenn Organisationen Wohlbefinden priorisieren. Sie fördern mentale Gesundheit, stärken Teambuilding, Engagement und eine positive Arbeitsatmosphäre. Einige professionelle Beispiele:

  • Achtsame Bewegungs-Sessions: Sanftes Yoga, Tai Chi oder geführte Walking Meditationen schärfen Fokus, senken Stress und stärken die emotionale Regulation.

  • Biofeedback- und Entspannungstraining: Mitarbeitende lernen, ihre Stressreaktion technologiegestützt zu steuern.

  • Kollaboratives Problemlösen: Challenges oder Games, die Teamarbeit voraussetzen, verbessern Kommunikation, Vertrauen und Problemlösefähigkeit.

  • Volunteering-Initiativen: Ein Beitrag zu einer sinnvollen Sache außerhalb der Arbeit stärkt Teamgeist, Moral und geteiltes Purpose.

  • Lunch and Learn Sessions: Expertinnen und Experten führen durch Themen wie Mindfulness, Stressmanagement oder Emotional Intelligence – erweitert Wissen und liefert praktische Werkzeuge.

6. Kultur-Initiativen am Arbeitsplatz

Kultur-Initiativen

Sie können Raucherentwöhnungs-Programme als Teil Ihrer Kulturarbeit verankern.

Mitarbeitende greifen unter Stress und Anspannung manchmal zu Verhaltensweisen, die kurzfristig entlasten und langfristig schaden. Zwischen Meetings und Deadlines finden manche Erleichterung im Rauchen oder Tabakkonsum – daraus wird schnell eine Gewohnheit mit Auswirkungen auf körperliche und mentale Gesundheit.

Verhaltensbezogene Gesundheitsstörungen sind eine ernsthafte Belastung für Raucherinnen, Raucher und Passivrauchende. Arbeitgeber können hier mit Raucherentwöhnungs-Programmen unterstützen. Diese Programme begleiten Menschen beim Ausstieg und beim Umgang mit Entzugssymptomen.

Sie können darüber hinaus alle Kollegen für das Thema sensibilisieren und Aufklärungssessions anbieten.

Fördern Sie ein unterstützendes Umfeld durch flexible Arbeitsmodelle, großzügige Urlaubsregelungen und inklusive Führung. Bauen Sie eine gesunde Arbeitskultur mit offener Kommunikation, Empathie und Work-Life-Balance auf.

Wellness-Plattform

Mentale Gesundheit skalierbar unterstützen

Vantage Fit bringt Mood Tracking, geführte Meditation und Mindfulness-Werkzeuge in eine Plattform – so wird mentales Wohlbefinden Teil des Arbeitsalltags.

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Wie erstellen Sie Ihr Mental Health-Programm?

In der sich wandelnden Arbeitswelt ist die Priorisierung mentaler Gesundheit zum Fundament einer widerstandsfähigen, leistungsfähigen Belegschaft geworden. Ein solides Mental Health-Programm entsteht durch strategisches Vorgehen und ein echtes Bekenntnis zum Wohlbefinden Ihrer Mitarbeitenden. Schritt für Schritt:

1. Aufklärung und Awareness

Aufklärung und Awareness

Beginnen Sie mit einer Kultur offener Kommunikation zu mentaler Gesundheit. Führen Sie Workshops und interne Kampagnen durch und laden Sie Gastrednerinnen und -redner ein, um Awareness zu schaffen und Stigmata abzubauen. Ermutigen Sie Führungskräfte, Gespräche zur mentalen Gesundheit zu normalisieren – als sichtbares Signal an die Organisation.

2. Rückhalt in der Führungsebene

Leadership-Buy-in

Aktive Unterstützung des Executive-Managements ist entscheidend. Führungskräfte sollten Mental-Health-Initiativen sichtbar mittragen, an Awareness-Kampagnen teilnehmen und die nötigen Ressourcen bereitstellen. Ihr sichtbarer Rückhalt bildet die Basis für eine Kultur, die mentales Wohlbefinden priorisiert.

3. Flexible Arbeitsmodelle

Flexible Arbeitsmodelle

Integrieren Sie Flexibilität in Arbeitszeiten – Remote Work, flexible Stunden und Mental Health Days. Das unterstützt Work-Life-Balance und senkt Stresslevel.

Empfohlener Beitrag: So stärken Sie die mentale Gesundheit von Remote-Mitarbeitenden

4. Flexible Urlaubsregelungen

Flexible Urlaubsregelungen

Unterstützen Sie Mitarbeitende in belastenden Phasen mit verständnisvollen Regelungen. Bieten Sie verschiedene Urlaubsformen an, damit die mentale Gesundheit Vorrang haben kann.

Mitarbeitende sorgen sich häufig, als weniger engagiert wahrgenommen zu werden, und nehmen ihren Urlaub nicht so selbstverständlich. Ermutigen Sie zur Nutzung, indem Sie selbst Urlaub nehmen und Ihre Führungskräfte dasselbe tun.

Die APA Work and Well-Being Survey 2018 zeigt: Auszeiten helfen Mitarbeitenden, sich von Stress zu erholen, und wirken positiv auf Wohlbefinden und Arbeitsleistung.

5. Employee Assistance Programs (EAPs)

Employee Assistance Programs

Um die Beteiligung am Employee Assistance Program (EAP) und positive Ergebnisse zu maximieren, prüfen Sie Ihr EAP regelmäßig, damit Mitarbeitende den vollen Nutzen daraus ziehen.

Informieren Sie sich zu EAPs, die vertrauliche Unterstützung bei mentalen Belastungen bieten. Wählen Sie ein EAP, das zu Ihrem Unternehmen und Ihrer Kultur passt – kulturelle Kompetenz eingeschlossen. Fördern Sie die Nutzung des EAP und wahren Sie die Vertraulichkeit für alle, die Unterstützung suchen.

Laut 37 % der Mitarbeitenden tragen arbeitgeberseitig bereitgestellte Mental-Health-Ressourcen zu einer besseren Arbeitsumgebung bei (APA, Oktober 2021).

6. Mental Health First Aid Training

Mental Health First Aid

Investieren Sie in Mental Health First Aid Training für alle Mitarbeitenden. Stattet sie mit Wissen und Fähigkeiten aus, um Anzeichen mentaler Belastungen bei Kolleginnen und Kollegen zu erkennen, zu verstehen und angemessen zu reagieren. Dieser proaktive Ansatz schafft ein unterstützendes Umfeld.

MHFA-Training ist nicht nur etwas für die Führung, sondern für alle. Wenn Sie das gesamte Team trainieren, wappnen Sie Ihre Organisation mit Wissen zu mentaler Gesundheit und fördern Empathie und Verständnis.

7. Ein unterstützendes Umfeld aufbauen

Unterstützendes Umfeld

Fördern Sie Inklusion und Respekt für unterschiedliche Erfahrungen mit mentaler Gesundheit. Stärken Sie aktiv Empathie und aktives Zuhören, und bauen Sie Peer-Support-Netzwerke auf. Verankern Sie mentales Wohlbefinden als Kernsäule Ihrer Wellness- und Stress-Management-Kultur – nicht als isolierte HR-Initiative.

Die Mental-Health-Lücke schließen – Unternehmen mit Lösungen für die mentale Gesundheit der Belegschaft

Mitarbeitende stehen im Alltag vor vielen mentalen Herausforderungen: fehlende Behandlungsangebote, unübersichtliche EAPs, die Suche nach der passenden Therapeutin oder dem passenden Therapeuten. Das belastet das Wohlbefinden – und die Arbeitgeber über Produktivitätsverluste und höhere Gesundheitskosten. Zum Glück treten hier innovative Anbieter an, um die Lücke zu schließen.

Fünf Anbieter mit besonderen, evidenzbasierten Ansätzen:

  1. Lyra Health: technologiegestützte mentale Gesundheit mit geprüften Therapeutinnen und Therapeuten (persönlich, virtuell oder vor Ort), Einzel-Therapie, Coaching und datenbasierten Insights für Arbeitgeber. Berichtet 50 % geringere Fluktuation und 20 % niedrigere Therapie- und Verschreibungskosten.

  2. BetterUp: Behavioral-Health-Lösung mit persönlichem Coaching durch ein globales Expertennetzwerk. KI erkennt Bedarfe und empfiehlt Coach, Inhalte und Dauer. Berichtet +130 % individuelle Leistung und +25 % Team-Leistung.

  3. Talkspace: sichere Online-Therapie-Plattform, die Nutzende mit lizenzierten Therapeutinnen und Therapeuten verbindet. Belegt 50 % vollständige Recovery-Rate bei Angst und Depression sowie +36 % Produktivität.

  4. Calm: Wellness-App mit geführten Meditationen, Mindfulness-Übungen, Experten-Masterclasses und familiennahen Formaten. Kooperationen mit Unternehmen zeigen 84 % verbesserte mentale Gesundheit und 81 % weniger Stress.

  5. Learn to Live: Online-CBT-Plattform mit rund-um-die-Uhr verfügbaren Lektionen und Live-Coaching bei hoher Nutzungsrate (27 %). Berichtet 48 % Engagement nach 6 Monaten und 50 % Rückgang bei Angst und Depression.

Vantage Fit: Ihr Partner für ganzheitliches Wohlbefinden

Vantage Fit

Neben diesen Anbietern bietet Vantage Fit eine umfassende, anpassbare Lösung. Die App arbeitet mit Organisationen daran, Wellness-Programme zu gestalten und umzusetzen – und verbindet die besten Elemente aus Einzel-Therapie, Peer-Support, Mindfulness-Initiativen und Gamification von Wellness Challenges.

Die Vantage-Fit-App enthält Funktionen für Mindfulness, Meditation, Yoga und Mood Meter. Die Mindfulness-Funktion ermöglicht Meditations-Sessions von 5 bis 20 Minuten. Sie finden verschiedene Techniken – von Sleep Meditation bis Self-Awareness. Der Mood Meter erlaubt Mitarbeitenden, ihre Stimmung zu erfassen,, wodurch Arbeitgeber die mentale Gesundheit ihrer Belegschaft beobachten können.

Die Auswertung der Stimmung über einen Zeitraum hilft Arbeitgebern zu erkennen, ob Mitarbeitende schwierige Phasen durchlaufen oder unter Stress und anderen Belastungen stehen.

Mentales Wohlbefinden zum festen Teil des Arbeitstags machen

Geben Sie Mitarbeitenden einfache Wege, ihr mentales Wohlbefinden zu tracken, zu reflektieren und konsequent zu pflegen.

Zusammengefasst

Am Ende dieses Wegs ein Blick zurück: Die Priorisierung mentaler Gesundheit am Arbeitsplatz wirkt tief. Ein gutes Mental Health-Programm ist eine Investition in die langfristige Zukunft und Tragfähigkeit Ihrer Organisation.

Jede Investition in Wohlbefinden ist eine Investition in die Zukunft Ihres Unternehmens. Wer mentales Wohlbefinden priorisiert, steigert nicht nur die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, sondern trägt zu einer positiven, unterstützenden und leistungsstarken Kultur bei. Übernehmen Sie diese Schritte, passen Sie sie an Ihre Bedürfnisse an und starten Sie den Weg zu einem mental gesunden, leistungsstarken Arbeitsumfeld.

Bereit für den Start? Erkunden Sie die Lösungen von Vantage Fit. Sprechen Sie uns an, um Ihren konkreten Bedarf zu besprechen und den Weg zu einer mental gesunden, erfolgreichen Organisation gemeinsam zu gehen.

Ihr Weg zu einem widerstandsfähigen, leistungsfähigen Arbeitsplatz beginnt hier.